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Adventsingen

Seit 28.11.1998  findet in der Miesbacher Stadthalle, dem Waitzinger Keller, das Adventsingen des Trachtenvereins Miesbach statt.

13. Miesbacher Adventsingen
           mit Hirtenspiel
Samstag, 04. Dezember 2010,
             um 19:30 Uhr
im Kulturzentrum Waitzinger Keller, Schlierseer Str. 16, Miesbach

Mitwirkende Gruppen:

Haushamer Bergwachtgsang, Landkreis Miesbach
Wiesberger Dreigsang, Salzburger Land.
Bairer Saitenmusi, Landkreis Ebersberg
Ensemble Hans Berger, bayerisches Inntal
Grassauer Blechbläserquintett, Chiemgau
Hirtenspiel der Hauptschule Miesbach unter Leitung von Walter Kohlhauf

Sprecher:   Stefan Semoff, Bayerischer Rundfunk
Gesamtleitung: Fred Kölbl

Änderungen im Programm und Durchführung  vorbehalten !

Kartenvorverkauf:
zu 22,-/ 21,-/ 19,-/ 18,-/ 17,- und 13,- EUR

Ab 13. September 2010 ausschließlich bei
THOBA Textil + Betten, Bahnhofplatz, 83714 Miesbach
Telefon: 08025/1402
Telefax: 08025/4269
 

Rückblick mitwirkende Gruppen 2009:

Antonisinger


von links nach rechts: Christian Eberl, Alfons Klingler, Hans Gruber
                                 und der Leiter der Gruppe Joch Weißbacher.

Nach der einst beliebten Wallfahrtsstätte "St. Antoni in der oberen
Wildschönau" haben sich die Antonisinger aus der Oberau benannt.
Ursprünglich hatten sie sich zum "Anklöpfeln", einem der schönsten alten
Bräuche in der Adventzeit, zusammengefunden.
Weil man aber nicht nur in der Vorweihnachtszeit singen wollte,
pflegt die Gruppe seit bald zwanzig Jahren sorgfältig ausgesuchtes
weltliches Volksliedgut, das in der Wildschönau oder der engeren
Umgebung gesammelt bzw. gesungen wurde und wird.
So stammen viele Lieder aus der Sammlung "Tiroler Lieder"
von F.F. Kohl (1899), der die Wildschönau im Jahre 1899 als "eines
der sangesfreudigsten Täler Tirols" bezeichnet hat.
Zur Gestaltung von Messen und Andachten hat die Gruppe aber auch
passendes geistliches Liedgut im Repertoire.

Sulzberger Dreigsang

 
von links: Elisabeth Reiter, Maria Gasteiger und Regina Feicht

Der Sulzberger Dreigsang aus Brannenburg im bayerischen Inntal
besteht aus 3 Hausfrauen und Müttern. Alle drei sind in Brannenburg
geboren, dort verheiratet und wohnhaft. Der Sulzberg ist der Hausberg
von Brannenburg, deshalb der Name Sulzberger Dreigsang.
Sie singen seit Herbst 1977 in der gleichen Besetzung. Sie pflegen das
traditionelle, alpenländische Volkslied vorwiegend mit Liedern der
Fischbachauer Sängerinnen und der Geschwister Röpfl.
Im Mai 2007 wurden die drei mit dem Kulturpreis der Hans-Seidel-Stiftung
ausgezeichnet und im Juni 2007 feierten sie ihr 30jähriges Singen.
Es gibt auch einige Tonträger: 2 weltliche CDs und eine Weihnachts-CD.
Die Sulzberger singen gerne zu Hoagarten, aber auch bei kirchlichen
Anlässen, wie Adventsingen, Passionssingen oder Hochzeiten
und Beerdigungen.

Feichthof Saitenmusi


v..l.n.r. Christoph Ehrmann (Zither), dessen Ehefrau Bärbel (Harfe),
Andi Ehrmann (Baß), Heinz und Peter Neumaier (Gitarren).
Die beiden sind nicht verwandt.

Seit den frühen sechziger Jahren haben sich im gastfreundlichen Haus
der Familie Ehrmann in Obermenzing regelmäßig Musikanten, Sänger
und Volkstänzer im Kreise vieler Gleichgesinnter zusammengefunden.
Die Begeisterung für das musikantische Zusammenspiel brachte im
Sommer 1980  Andreas, Christoph und dessen Frau Bärbel mit Heinz
und Peter Neumaier aus Dachau zusammen. Häufig wurde in diesem
Haus in der Feichthofstr. geprobt und so nannten sich die fünf auch bald
 "Feichthof-Saitenmusi". Stilistisch angeregt durch Tobi Reiser und dem
Schwab Franzi probierten sie bald eigene Stückl aus, die gemeinsam
"zurechtgespielt" wurden, bis endlich alle mit dem Klang zufrieden waren.
Bei vielen Volksmusikveranstaltungen wie auch bei Rundfunksendungen
spielte die Gruppe auf und auch die Liedbegleitung wurde immer häufiger.
Ebenso kamen CD-Aufnahmen nicht zu kurz.

Südtirol Bayrische Musikanten


Reihe stehend v.l.n.r. Moritz Demer (Harfe), Hansi Auer (Diat. Harmonika),
Wasti Irlinger (Gitarre), Stephan Hamberger (Baßgeige);
Reihe sitzend v.l.n.r. Genoveva Hamberger (Geige),
Steffi Unterberger (Klarinette), Angelika Demer (Oboe).

Als erweiterte Besetzung zur Hochalm Musi (ursprünglich mit Ziach,
Harfe, Gitarre, Baß) hat sich die Gruppe vor 3 Jahren zusammengefunden.
Vor 1 1/2 Jahren kam noch die Südtirolerin Steffi dazu. Der Name Südtirol
Bayrische Musikanten war damit gefunden.
Die Stücke werden auswendig eingelernt. Besonderes Augenmerk wird
auf die Abwechslung der Stimmenaufteilung und des musik. Satzes gelegt.
Neue Klangfarben entstehen auch durch besondere "Gegenstimmen".
Die sieben MusikantInnen spielen vor allem bei kirchlichen Festen und
Konzerten. Das Repertoire spannt sich neben Eigenkompositionen von
volksmusikalischem Liedgut zu klassischen Werken.

Angerberger Bläser

Foto v. links: Ehrenstrasser Franz, Peer Josef, Kobler Harald,
                       Ehrenstrasser Otto und Spöck Johann

Die Angerberger Bläser, in der ursprünglichen Besetzung
(ohne Otto Ehrenstrasser), gibt es seit ca. 15 Jahren. Vor ca 2 Jahren hat
sich, soweit es die Zeit erlaubt, Otto Ehrenstraßer (2. Posaune) dazugesellt.
Die Grundkenntnisse des Blasens und Musizierens erlernten sie in ihrer
Jugend bei der örtlichen Bundesmusikkapelle Angerberg/Mariastein
(Bezirk Kufstein).
Bei verschiedenen Anlässen der BMK, wie Muttertagsfeier,
Weihnachtsfeier, kirchliche Anlässe und Spiel in kleinen Gruppen haben
sie anfangs zusammengespielt. Später kamen dann Weisenbläsertreffen,
Volksmusikveranstaltungen und weihnachtliche Weisen bei Adventsingen
dazu.
Eine besondere Ehre für die Gruppe war die Einladung zu den
Fernsehsendungen "Klingendes Österreich" mit Sepp Forcher und zur
"Liabsten Weis" mit Franz Posch. Andere Ausrückungen in Nord-,
Süd-und Osttirol, sowie in Bayern und in Berlin sind schöne Erinnerungen.
Beim ORF - Radio Tirol wurden einige Weisen zur Aufnahme gebracht.
Verschiedene Stücke der Angerberger Bläser gibt es auch auf CDs,
die gemeinsam mit anderen Musikgruppen bespielt wurden.
Nach wie vor wirken sie bei der örtlichen Musikkapelle, Kirchenchor
und anderen Musikgruppen mit.

Dr. Peter Kostner


Dr. Peter Kostner ist aus Hatting im Tiroler Oberinntal.
Professor an der Pädagogischen Hochschule Tirol.
Moderator und Redakteur für Volksmusik/Blasmusik im
ORF Landesstudio Tirol.
Kapellmeister der Stadtmusikkapelle Wilten.
Mitglied mehrerer Volksmusikensembles (Harfe, Posaune, Hackbrett)

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