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Textil + Betten
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Miesbach

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Volkstheater

Theater 2010
"Miesbacher Volkstheater"
Laienspielgruppe des Trachtenvereins

Der wilde Jager von Gmund
ein historisches Volksstück von Georg Stöger Ostin und Hans Werner
Auf der über 1000 m2 große Spielfläche der Freilichtbühne.

Termine
Donnerstag, 29. Juli 2010 (Premiere)

Weitere Aufführungen:
Freitag, 30. Juli 2010
Samstag, 31. Juli 2010
Sonntag, 01. August 2010 - Ausweichtermin
Donnerstag, 05. August 2010
Freitag, 06. August 2010
Samstag, 07. August 2010
Sonntag, 08. August 2010 - Ausweichtermin

Beginn jeweils 21.00 Uhr, Einlass 20.30 Uhr
Bewirtung auf dem Vorplatz ab 19.00 Uhr –

Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt !
Je nach Wetterlage ist es empfehlenswert mit entsprechender Bekleidung
gegen Kälte, Nässe und Feuchtigkeit vorzusorgen. Schirme sind leider nicht gestattet.
Der Veranstaltungsbereich ist nicht überdacht !
Kein Eintrittskarten Umtausch- oder Rückgaberecht.

 Vor und nach der Vorstellung werden Getränke und Speisen angeboten.
Es gibt keine Pause.

Anfahrtsplan für Freilichttheater im Waitzinger Park in Miesbach:

Am Tag der Aufführung gelten für die Parkplätze und ihre Zufahrtswege Sonderegelungen. Bitte beachten Sie die Hinweise in der Presse bzw. die Ausschilderungen

Kartenvorverkauf
ab Montag, 07.06.2010 Karten zu 17.- EUR und 14,- EUR
in der Vorverkaufsstelle:
Textil + Betten Thoba,
Bahnhofplatz, 83714 Miesbach, Telefon: 08025/1402

Zum Inhalt:
1815 kommt der königliche Revierförster Johann Mayr an den Tegernsee.
Er ist eine Furcht erregende Erscheinung
 
und fackelt nicht lange, wenn ihm ein Wilderer vor die Büchse kommt.
Neun Burschen müssen ihr Leben lassen, ehe mit dem zehnten Opfer, dem unschuldigen Mentensepp das Drama seinen verhängnisvollen Lauf nimmt. Die Freunde des Mentensepp wollen diesen Mord nicht ungesühnt lassen und schwören, die Tat grausam zu rächen.....

 Die Handlung führt an Orte wie z.B. das Jagerhaus in Gmund,

 "Im Grund" (zwischen Louisental und Miesbach), erinnert heute noch eine
Gedenktafel an das schlimme Ereignis.

Weitere Orte der Handlung sind Schweinthal, der Tölzer Berg und die frühere Einkehr „Zum Pechler“ in unmittelbarer Nähe zur Freilichtbühne in Miesbach.

Zur Aufführung:
Mitwirkende: 20 Sprechrollen, eben so viele Statisten…

…ein grimmiger Rottweiler,…

…ein Pferdefuhrwerk…
und ein toter Hirsch bevölkern bei diesem dramatischen Jäger- und Wildererstück die über 1000 m2 große Spielfläche der Freilichtbühne.

Zur Historie:
Das Theaterspiel hat im Trachtenverein eine über hundertjährige Tradition. Ludwig Schmid Wildy, Hugo Bauer, Hansl Leidgschwendner, Georg Stöger Ostin waren berühmte Mitglieder des Ensembles. Mit der Inszenierung des Jäger- und Wildererdramas “Der wilde Jager von Gmund” aus der Feder von Georg Stöger-Ostin, ehemals Gönner und Mentor des Trachtenvereins Miesbach nimmt das „Miesbacher Volkstheater“ seinen Theaterbetrieb wieder auf. Es knüpft an das letzte im alten Waitzinger Keller aufgeführte Stück des Heimatdichters an.

Dass das Drama auf einer großzügig angelegten Freilichtbühne stattfinden kann, ist den Miesbacher Trachtlern zu verdanken. Zum einen wurde, besonders von den “Jungen”, der dringende Wunsch wieder Theater zu spielen geäußert, zum anderen kamen die Trachtler, nachdem der alte Krippenstadl zum zweiten Mal abgebrannt war, auf die Idee, im Waitzinger Park eine neue Bleibe für die „Lebende Krippe“ zu schaffen. Mit viel Überzeugungskraft motivierten sie die Mitglieder des THW, der Gebirgsschützen und viele freiwillige Helfer und Firmeninhaber, in unzähligen freiwilligen Arbeitsstunden das Gemeinschaftswerk zu vollenden. Entstanden ist eine prächtige Hütte, die die baulichen Voraussetzungen für einen Theaterstadel bereits enthält. Das neu angelegte Gelände um den Stadl herum hat seine Feuertaufe in einem ersten Probelauf bereits im Dezember 2007 mit der Neuinszenierung der traditionellen „Lebenden Krippe“ und 2008 mit drei Aufführungen des Wildererdramas „Der wilde Jager von Gmund“ bestanden.

Dass man hier auch Feste feiern kann, bewiesen Eröffnungsfeier und Waldfest im Jahre 2008, Christkindlmarkt und Trachtenmarkt 2009.
 
Der Autor

Geboren am 24. Juli 1874 in Bürstling, bei Ostin, Pfarrei Gmund Besuch der Volksschule
Ab 1887 mit 13 Jahren Lebensunterhalt selbst verdient als Bauernknecht, Fuhrmann, Taglöhner, Fährmann am Tegernsee und Holzknecht
1906 eigener Hausstand in Osterwargau. erste Veröffentlichung („Kasperl der Holzknecht“) im Miesbacher Anzeiger.Im weiteren Verlauf seines Lebens folgten: über 60 Romane und Erzählungen, 20 Bühnenstücke (darunter „Der wilde Jager von Gmund“ und „Der Wildschütz Jennerwein“, den er dem Trachtenverein Miesbach, in dessen Theatergruppe er viele Jahre mitwirkte, widmete)
1910 Schriftleiter beim „Rottaler Bote“ in Pfarrkirchen
1912 Rückkehr nach Miesbach, Lokalredakteur beim Miesbacher Anzeiger, Romane, Bühnenstücke
Gestorben am 27. Oktober 1965

Regie

 Walter Kohlhauf
Lehrer an der Hauptschule Miesbach von 1976 bis 2006. 1996—1998 Studium  für Musik – und Bewegungserziehung am Orff-Institut der Universität Salzburg, „Mozarteum“. Zahlreiche Musiktheater — Inszenierungen, u..a. Teilnahme am internationalen Orff-Symposion 2000 in Traunwalchen. Schauspielerfahrung im Lehrertheater der Hauptschule Miesbach in den 80er und 90er Jahren. Arrangement und Leitung  des Hirtenspiels beim Adventsingen des Trachtenvereins seit 1998. Volkstanzkurse, Tanzmeister, Moderator bei der alljährlichen Faschings - Redoute des Trachtenvereins. Akkordeonspieler bei den Miesbacher Musikanten und der Isarwinkler Tanzlmusi. Seit 2007 Spielleiter des „Miesbacher Volkstheaters“ -  Laienspielgruppe des Trachtenvereins.

Bildergalerie:





Der Musikverein Miesbach gestaltet die verbindende Zwischenmusik


Der Finsterwalder Hausl erklärt seinen Verschwörungsplan


Der Finsterwalder Hausl beim Haberfeldtreibn


Der Finsterwalder Hausl trifft die Gretl auf der Alm


Riesch putzt in der Jagerstubn sein Gewehr…


…in ernstem Diskurs mit der Jägersgattin, „Frau Anna“


Mayr„ ..den Menten Seppei hab i niedergschossn!“


Riesch:„…Forstwart, des war´ der Zehnte! Laßts es bei dem guat sei!“


Die Liebe hat nicht gesiegt. Gretl ist verzweifelt


Gretl, Anna: Die trauernden Frauen treffen an den Gräbern ihrer Männer aufeinander

Aus der Probenarbeit

Probenfoto : Spielleiterleiterbesprechung für die nächste Szene


Probenfoto:Die „Oma“ erläutert Enkelin „Leni“ in Zwischentexten das Geschehen


Probenfoto: Der Forstwart Mayr überführt den Menten Seppei nach Miesbach






Die Jagerschlacht ist wird geprobt



Probenfoto: Die schwerverletzten Jäger werden von den Anwohnern abtransportiert


Die Freilichtbühne ist im Bau (2007)

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